Musik verbindet junge Musiker – großes Konzert in Frankreich

Bild: (C) André Hinte (BSW Musikcorps Hohenbudberg)

In der Woche vom 21.-25.10.2019 fand in Zusammenarbeit des Kunst- und Kulturverbandes der französischen Eisenbahn (UAICF) und der deutschen Stiftung Bahnsozialwerk ein Jugendaustausch der besonderen Art statt. In den Räumlichkeiten des örtlichen Internates in Ozoir-la-Ferrière trafen sich ca. 70 jugendliche MusikerInnen aus 4 französischen und 2 deutschen Musikvereinen.

Die deutsche Delegation bestand aus der Jugend des BSW Musikcorps Hohenbudberg aus Duisburg-Rheinhausen, sowie des Jugendorchesters des BSW Bundesbahnorchesters Wuppertal.

Nachdem bei den Rheinhausenern kurzfristig noch drei Musiker krankheitsbedingt ausgefallen waren, u.a. Marcel Brass (Posaune) und Lea Hinte (Klarinette), ging es montags um 7:00 Uhr los nach Frankreich. Um 14:00 Uhr fand vor Ort bereits die erste Probe statt. Im Tagesverlauf konnten dann die gut ausgestatteten Zimmer bezogen werden und die Teilnehmer konnten sich ein wenig näher kennenlernen.

Insgesamt wurde in den ersten vier Tagen ca. 26 Stunden geprobt: im gesamten Orchester, in den einzelnen Registern, und in Einzelproben. Zwischendurch bot sich die Möglichkeit, an der Kletterwand, auf dem Schießstand, dem Fußballplatz, oder bei vielen weiteren Aktivitäten Freundschaften zu schließen. Nach einer weiteren morgendlichen Probe ging es dann Donnerstags mittags nach Vaires-sur-Marne, wo in der örtlichen Kirche die Generalprobe und das große abendliche Konzert stattfanden.

Die musikalisch sehr anspruchsvolle Darbietung bezog sich thematisch auf das 170-jährige Jubiläum der Eisenbahnstrecke von Paris über Straßburg ins deutsche Kehl und wurde von einem begeisterten Publikum mit stehenden Ovationen belohnt.

Am Freitag stand dann mit dem Besuch der Pariser Oper noch ein weiteres Highlight auf dem Programm, bevor es dann am Nachmittag wieder Richtung Heimat ging.

Andre Hinte, musikalischer Leiter des Rheinhausener Orchesters, der die Jugendlichen begleitet hat, resümiert: „Es war für unsere Jugend eine musikalisch und kulturell sehr schöne und wichtige Erfahrung. Unser Nachwuchs, auf dessen Förderung wir besonderen Wert legen, konnte sehr viel lernen. Getreu unserem langjährigen Motto „Musik verbindet“ haben sie gelernt, dass Musik eine Sprache ist, die weltweit alle Menschen verstehen. Das Notenblatt sieht bei allen Nationen gleich aus und es regt zum Nachdenken an, warum es in anderen Bereichen nicht auch so sein kann. Wir werden, wie die jungen Musiker untereinander auch, weiterhin Kontakt halten, auch im Hinblick auf eventuelle weitere gemeinsame Aktivitäten.“