Frühjahrsfest und Stadtfest fallen 2020 wegen Corona aus

Pressemitteilung des Werberings Rheinhausen

Da alle Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August 2020 verboten sind, wird es kaum verwundern, dass unser, für das kommende Wochenende (22. bis 24. Mai 2020) geplante 1. Rheinhausener Frühjahrsfest „Rheinhausen blüht auf“ leider in diesem Jahr noch nicht an den Start gehen kann. Die Wettervorhersage gibt uns zwar recht, dass die Terminplanung (Wochenende nach den Eisheiligen) ideal war aber als wir im Herbst letzten Jahres mit der Planung begonnen haben, konnten wir noch nichts davon ahnen, dass sich die ganze Welt verändern würde. Freuen wir uns also darauf, dieses neue Veranstaltungsformat im nächsten Jahr nach den „Eisheiligen“ aus der Taufe heben zu können.

Die Anmeldungen von Schaustellern, Dienstleistungsanbietern und Musikern übernehmen wir in die Planungen für unsere nächste Veranstaltung in diesem Jahr. Hier steht ein Jubiläum an. Das Rheinhausener Stadtfest kommt in das 25. Jahr. Geplant war es am Wochenende vom 07. bis 09. August 2020. Leider fällt auch dieser Termin in die „Verbotszone“. Wir werden hierzu beim Land anfragen, ob man dies nicht ebenso flexibel gestalten kann, wie die bisherigen Lockerungen, die in Abhängigkeit von den Neuinfektionen entschieden werden können. Immerhin lassen die Duisburger Zahlen hier doch hoffen. Unabhängig davon werden wir versuchen, mit der Stadt einen anderen Termin im Herbst zu finden.

Weiterhin geplant ist noch der 1. Rheinhausener Adventmarkt vom 11. bis 13. Dezember 2020 mit verkaufsoffenem Sonntag. Wir wünschen uns allen, dass dieser frei von Ängsten stattfinden kann.

Die zwei weiteren geplanten verkaufsoffenen Sonntage können leider ohne Veranstaltungen und unter Beachtung der derzeitigen Schutzverordnungen so ebenfalls nicht stattfinden. Diese gehen unserem Stadtteil aber nicht verloren. Sie werden nach Freigabe der Stadt Duisburg und in Absprache mit dem Einzelhandelsverband möglichst noch in diesem Jahr neu terminiert.

Musik verbindet junge Musiker – großes Konzert in Frankreich

Bild: (C) André Hinte (BSW Musikcorps Hohenbudberg)

In der Woche vom 21.-25.10.2019 fand in Zusammenarbeit des Kunst- und Kulturverbandes der französischen Eisenbahn (UAICF) und der deutschen Stiftung Bahnsozialwerk ein Jugendaustausch der besonderen Art statt. In den Räumlichkeiten des örtlichen Internates in Ozoir-la-Ferrière trafen sich ca. 70 jugendliche MusikerInnen aus 4 französischen und 2 deutschen Musikvereinen.

Die deutsche Delegation bestand aus der Jugend des BSW Musikcorps Hohenbudberg aus Duisburg-Rheinhausen, sowie des Jugendorchesters des BSW Bundesbahnorchesters Wuppertal.

Nachdem bei den Rheinhausenern kurzfristig noch drei Musiker krankheitsbedingt ausgefallen waren, u.a. Marcel Brass (Posaune) und Lea Hinte (Klarinette), ging es montags um 7:00 Uhr los nach Frankreich. Um 14:00 Uhr fand vor Ort bereits die erste Probe statt. Im Tagesverlauf konnten dann die gut ausgestatteten Zimmer bezogen werden und die Teilnehmer konnten sich ein wenig näher kennenlernen.

Insgesamt wurde in den ersten vier Tagen ca. 26 Stunden geprobt: im gesamten Orchester, in den einzelnen Registern, und in Einzelproben. Zwischendurch bot sich die Möglichkeit, an der Kletterwand, auf dem Schießstand, dem Fußballplatz, oder bei vielen weiteren Aktivitäten Freundschaften zu schließen. Nach einer weiteren morgendlichen Probe ging es dann Donnerstags mittags nach Vaires-sur-Marne, wo in der örtlichen Kirche die Generalprobe und das große abendliche Konzert stattfanden.

Die musikalisch sehr anspruchsvolle Darbietung bezog sich thematisch auf das 170-jährige Jubiläum der Eisenbahnstrecke von Paris über Straßburg ins deutsche Kehl und wurde von einem begeisterten Publikum mit stehenden Ovationen belohnt.

Am Freitag stand dann mit dem Besuch der Pariser Oper noch ein weiteres Highlight auf dem Programm, bevor es dann am Nachmittag wieder Richtung Heimat ging.

Andre Hinte, musikalischer Leiter des Rheinhausener Orchesters, der die Jugendlichen begleitet hat, resümiert: „Es war für unsere Jugend eine musikalisch und kulturell sehr schöne und wichtige Erfahrung. Unser Nachwuchs, auf dessen Förderung wir besonderen Wert legen, konnte sehr viel lernen. Getreu unserem langjährigen Motto „Musik verbindet“ haben sie gelernt, dass Musik eine Sprache ist, die weltweit alle Menschen verstehen. Das Notenblatt sieht bei allen Nationen gleich aus und es regt zum Nachdenken an, warum es in anderen Bereichen nicht auch so sein kann. Wir werden, wie die jungen Musiker untereinander auch, weiterhin Kontakt halten, auch im Hinblick auf eventuelle weitere gemeinsame Aktivitäten.“